Der Tod von Horst Stowasser hinterlässt nicht nur bei seiner Familie eine große Lücke. Auch im Verein der Aquarienfreunde fehlt der Verstorbene. Stowasser, der im Alter von 65 Jahren nach eineinhalbjähriger schwerer Krankheit verstarb, war seit 33 Jahren Vorsitzender, und bereits seit über 40 Jahren dem Verein treu. "Der Verein war sein halbes Leben", sagt sein Sohn Bernd.
Solange er sich erinnern kann, war immer ein Aquarium im Haus. Stowasser hat sich um die Zucht der Fiche gekümmert und auch die regelmäßigen Stammtische organisiert. Außerdem war er auch Mitglied beim Knappenverein, bei den Fingerhaklern Ammergau, beim TSV, beim Reha-Sport und beim Vdk.
Der gelernte Schlosser hat zuerst im Bergbau in Peißenberg gearbeitet, anschließend war der technischer Angestellter bei Siemens und bis zu seinem Vorruhestand vor zwölf Jahren bei der Firma Grillo. Die Familie mit den beiden Söhnen bedeutete dem Verstorbenen alles. Er hat immer gearbeitet, damit es allen gut geht. Auch hat er dafür gesorgt, dass auch nach seinem Tode alles geregelt ist. Als seine beiden Enkel noch klein waren, waren sie viel bei den Großeltern. Allen fehlt der Mann, Vater und Großvater extrem. (ge)